Archive for the ‘Afrika’ Category

Die Strassen von Hurghada

Tuesday, May 18th, 2010

Wer seinen Urlaub in Hurghada verbringt, braucht sich keine Gedanken machen, dass der Urlaub langweilig wird, da die ägyptische Stadt ihren Besuchern so einiges zu bieten hat. So sollte man sich nicht die koptische St.-Schinuda-Vater-der-Eremiten-Kirche im Stadtteil ad-Dahar entgehen lassen. Die Kirche entstand im Jahre 1922. Der Sakralbau wurde im britischen Baustil errichtet.

Er liegt genau an der bekannten vierspurigen Sulaiman-Mazhar-Straße. Die koptische St.-Schinuda-Vater-der-Eremiten-Kirche wurde nach dem heiligen Atripe, dem Vater der Eremiten benannt. 2008 wurde die Kirche abgerissen, aber nicht um für immer zu verschwinden, sondern um neu wieder aufgebaut zu werden.

Da die Anzahl der Touristen so groß ist, dürfen diese in Hurghada die Moscheen nicht besichtigen. Den Besuchern ist nur ein kurzer Blick durch die Türe gewährt.

Ebenfalls ein Muss ist ein Tauchgang an den Küsten Hurghadas. Dort gibt es eine fantastische Unterwasserflora und –fauna zu erkunden. Andere Wassersportler werden nicht vernachlässigt, wie Windsurfer, Segler, Hochseeangler und Schnorchler.

Djerba in Tunesien

Monday, December 21st, 2009

Djerba ist bestimmt kein langweiliger Ort und auf jeden Fall jeden Urlaub wert. So hat Djerba ihren Besuchern ein reichhaltiges Angebot an Sehenswürdigkeiten und Attraktionen zu bieten.
Man sollte sich auf keinen Fall die prächtige Moschee von Sidi Djimour entgehen lassen. Doch nicht nur wegen der Moschee lohnt es sich die dazugehörige Gegend zu besuchen.
Man kann hier einen herrlichen Küstenabschnitt erleben, wo sich auch ein kleiner Fischereihafen befindet. Es lohnt sich auf jeden Fall, an der Küste anzuhalten, um das klare Wasser zu genießen. Einige Kilometer vor Adjim gibt es die Felsenküste des Festlandes von Tunesien zu sehen. Dieser malerische Anblick mit dem türkis schimmernden ruhigem Wasser, Kakteen, Palmen, dicken Muschelbänken und jede Menge anderer Eindrücke sind schon einen Besuch wert. Wer hier seine Fähigkeiten im Mountainbiking testen möchte, sollte auf jeden Fall Flickzeug und Trinkwasser nicht vergessen. Weitere interessante Sehenswürdigkeiten auf Djerba sind Kap Tourgueness, Bordj Djillidj und Bordj Kastil.

Südafrika und Grossbritannien

Wednesday, October 7th, 2009

1926 erfolgte in der Londoner Imperial Conference die Neufestlegung des Dominionstatus von Südafrika. Der Vertrag wurde 1931 ratifiziert und damit war Südafrika auch in aussenpolitischen Fragen unabhängig von Grossbritannien.
Das Koalitionskabinett von Hertzog verlor wegen der wirtschaftskrise 1929/30 die Unterstützung der weissen Wähler. ein zu langes Festhalten am Goldstandard hatte dazu geführt, dass die Exporte von Südafrika auf dem Weltmarkt zu teuer und nicht mehr konkurrenzfähig waren. 1933 kam es zur Bildung einer Koalition mit Smuts, die in den Wahlen von 1934 überaus erfolgreich war.

Namibia

Thursday, April 16th, 2009

Zur Bevölkerung von Namibia zählen auch etwa 40.000 Buschmänner (oder besser San), die ursprünglich im gesamten Buschland und in der Kalahar im südlichen Afrika lebten. Heutzutage sind sie jedoch durch die Eroberung grosser Landesteile durch schwarze und weisse Neuankömmlinge in extrem unfruchtbare Regionen zurückgedrängt.

Die Namibwüste an der Küste zum Atlantischen Ozean ist ein Nationalpark, dieses Gebiet ist Lebensaum für Wüstentiere. An den Küsten leben Robbe, Seelöwen und Seevögel in grossen Kolonien.

An die nördliche Skelettküste grenzt das Kaokoveld an, dass in Zukunft ebenfalls zum Nationalpark erklärt werden soll. In dieser Region leben bis heute mehrere Grosswildarten wie Elefanten, Löwen, Giraffen oder Nashörner).

Der Caprivistreifen im Nordosten von Namibia ist dagegen durch Feuchtigkeit gekennzeichnet, in Richtung der Victoriafälle in Simbabwe erstrecken sich hier weite Schwemmebenen.

Tourismus in Ägypten

Tuesday, April 7th, 2009

Das beliebteste Ziel am Roten Meer in Ägypten ist mit grossem abstabd Hurghada. Tauchsportler frequentieren dagegen eher den modernen Ort Sharm El-Sheikh auf dem südlichen Sinai-Halbinsel wobei sich das nördlich von Sharm El-Sheik liegende Dahab unter Tauchern in den letzten Jahren immer grösserer Beliebtheit erfreut. Der in Ägypten wichtige Tauchtourismus ist der Hauptgrund, dass zahlreiche Orte im Süden von Hurghada erschlossen werden. Zu nennen wären hier al-Qusair, Marsa Alam und Asch-Schalatin an der Grenze zum Sudan. Der Nationalpark Gebel Elba soll zusätzlich Touristen anziehen.
Ein weitere Outdooraktivität in Ägypten sind Wüstentouren. Beliebte Ziele sind die Grosse Sandsee im Südwesten, die Weisse Wüste im Westen  sowie der Sinai im Nordosten Ägyptens. Gerade Weisse Wüste Reisen lassen sich gut mit einem Aufenthalt in Kairo kombinieren.

Ostafrikanischer Graben in Äthiopien

Saturday, April 4th, 2009

Das Hochland von Äthiopien wird von Nordosten nach Südwesten von einem riesigen Graben durchzogen, der durch tektonische Kräfte entstanden ist. Der Graben stellt einen Teil des Ostafrikanischen Grabens dar. Neben Äthiopien haben noch Eritrea, Kenia, Tansania, Malawi und Mosambik Anteil am Ostafrikanischen Graben.
In gelogischen Zeiträumen wird sich der Teil östlich des Grabens vom afrikanischen Kontinent abspalten und eine Insel im Indischen Ozean bilden.
Im südlichen Teil Äthiopiens sind grosse Teile des Grabens durch seen aufgefüllt, die schmalste Stelle beträgt hier nur 70 Kilometer.
An der Stelle, wo der Fluss Awash das Hochland verlässt, breitet sich der Graben zur Afarsenke aus (auch Danakil genannt). An der Grenze zu Eritrea wird auch der tiefste Punkt Äthiopiens erreicht – der 116 m unter dem Meeresspiegel liegende Assalssee.
Weiter im Südosten liegend erstreckt sich der äthiopische Bundesstaat Ogaden bevor Somalia erreicht wird.

Danakil Reise - ein interessantes Reiseangebot, das den tiefsten Teil des Ostafrikanischen Grabens erkundet.

Libysche Wüste

Saturday, March 28th, 2009

Die Libysche Wüste befindet sich in Nordafrika und bildet den Ostrand der Sahara. Im Norden erreicht sie erstreckt sie die Mittelmeerküste im Süden den Nordusdan. Die östliche Begrenzung ist der Nil, während der Westen keine festen Grenzen auffweist und verschieden definiert werden kann. Zum Teil wird die grenze zwischen Libyen und Ägypten als Begrenzung der Libyschen Wüste gezogen, zum Teil werden naturräumliche Grenzen gewählt.
Etwa drei Vierte der Wüstenfläche gehören zu Ägypten, der Rest zu Libyen. Die Oberfläche der Libyschen Wüste ist leicht wellig und von Landstufen aus Sand- und Kalkstein durchzogen.
Hervorstechende Merkmale sind grossflächige Plateaus wie das Abu-Ras-Plateau, das Gilf Kebir oder das abu-Said-Plateau und große Niederungen, die zum Teil auf Meeresniveau abfallen. Die bekannteste Oase ist die Oase Siwa, die 331 v.Chr. von Alexander dem Großen besucht wurde.

Hier finden Sie empfohlene Reiseangebote für die Region:  Reise Gilf Kebir